Alina Schüttler „Das Rabenmädchen von Norestir“ [Kurz Rezension]

Der Klappentext


Mein Fazit

Moira lebt mit ihrem Ziehvater ein einfaches aber schönes Leben in einem kleinen Dorf. Eines Tages jedoch wird eine sehr liebenswerte Bewohnerin in ihrem Haus ermordet vorgefunden. Schnell wird klar, dass es sich bei dem Mörder nicht um einen Bewohner handelt, sondern um einen Vampir. Kjell, Moiras Ziehvater, zieht los um nach der Basis der Vampire zu suchen, um dort den Mörder ausfindig zu machen. Nun ist sie alleine auf sich gestellt. Leider folgt schon das nächste Unglück das Moira dazu zwingt das Dorf zu verlassen, und in Richtung Norden zu reisen, auf der Suche nach Kjell. Mit dabei ist ein sprechender Rabe, der ihr fortan Gesellschaft leistet.

Die Handlung ist recht einfach, aber nicht weniger spannend, aufgebaut. Der Fokus liegt, nach dem Prolog aus anderer Sicht, auf Moira, die wir auf ihrer Reise begleiten. Diese ist voller Gefahren, böser Kreaturen die sie sehr gerne tot sehen möchten, scheinbar freundliche Bewohner aus benachbarten Ortschaften. Garniert mit etwas Lügen, Verrat, Liebe, und Zusammenhalt.

Passend zur Handlung gesellt sich ein einfacher, aber sehr aussagekräftiger Schreibstil. Die Autorin hat das Talent Situationen, Menschen, Kreaturen und Umgebungen mit wenigen Sätzen und einfachen Worten nahezu perfekt zu beschreiben. 

Ein weiteres positives Beispiel war der Spannungsaufbau und das Spielen mit Erwartungen, im positiven Sinne. Was daran lag, dass sie zuerst augenscheinlich offensichtliche Denkweisen (Oh, gleich passiert das, und dann…) direkt zerstörte, weil es plötzlich anders kam als es den Anschein hatte. Daraus entwickelte sich dann wieder eine scheinbar gewöhnliche und (anscheinend) vorhersehbare Situation. Ich mag sowas. Nichts nervt mich mehr als zu wissen wie das Buch endet oder was als Nächstes passiert. 

Was für ein tolles Buch. Kann ich jedem Fantasy Fan empfehlen. Kennt ihr das Buch schon?


VerlagGegenstromschwimmer Verlag
AutorAlina Schüttler
GenreFantasy
Seitenanzahl276
Erscheinungsjahr2020

5 Kommentare zu „Alina Schüttler „Das Rabenmädchen von Norestir“ [Kurz Rezension]“

      1. Da hast du recht, mir ist auch schon aufgefallen, dass viele Romane genau nach dem gleichen Erfolgsrezept gestrickt sind. Gut, wenn kleine Verlage und Selfpublisher für ein bisschen mehr Vielfalt sorgen!

        Gefällt 1 Person

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