Romy Hausmann „Marta schläft“ [Rezension]

Der Klappentext


Die Handlung …

… findet aus mehreren Perspektiven statt, die gegen Ende des Buches zusammengeführt werden. Anfangs befinden wir uns in der Gegenwart bei Nadja, die ganz offensichtlich Probleme dabei hat ihren Alltag zu meistern.

Immer wieder bekommen wir einen Einblick in ihre Vergangenheit, und merken, dass sie eine schwere Kindheit hatte. Der Tod ihrer Mutter traf sie schwer, vor allem weil sie deswegen ins Gefängnis musste. Unschuldig, so scheint es.

Desweiteren lernen wir Nelly, Gero und Laura kennen. Deren Handlungsstränge können wir immer wieder inmitten der eigentlichen Geschichte verfolgen.

Es ist ein stetes hin und her. So langsam wird uns klar, worum es eigentlich geht und wer geheimnisvolle Richter ist.

Viel mehr gibt es zu der Handlung nicht zu sagen. Sie ist, wenn man mal durchblickt, sehr einfach gestrickt. Daher geht es direkt weiter mit dem Fazit.


Mein Fazit …

… änderte sich mit jedem gelesenen Kapitel des Buches.

Anfangs war ich vom Schreibstil und der Einteilung der Handlungsstränge begeistert. Mal etwas anderes, ein Licht am Ende der Mainstream Thriller, so schien es für mich.

Doch leider legte das Buch ab dem ersten Drittel bei der Spannung eine Vollbremsung hin, und tröpfelte als langatmiges und sich wiederholendes Beziehungsdrama weiter, bis es gegen Ende noch minimal an Fahrt gewann.

Durch diese bremste sich auch mein Lese Tempo ein, sodass ich mit Mühe weiter las. „Passiert da noch etwas?“, „Ist es das was ich gerade vermute?“, waren meine Gedanken.

Viele Ereignisse waren vorhersehbar, gerade das Schicksal von Marta war sehr schnell geklärt. Auch wenn die Autorin immer wieder versucht hat mich von dem Gedanken ab zu bringen.

Hat nicht so geklappt.

Am Ende des Buches angelangt war ich mir bei einer Sache sicher: Nicht nur Nadja hat ne Meise. Gero und Laura sind aus psychischer Sicht alles andere als normal.

Kennt ihr das Buch? Wie hat es euch gefallen?


Ein Dankeschön an …

… Netgalley für das Leseexemplar im eBook Format

Verlagdtv Premium Verlag
AutorRomy Hausmann
GenreThriller
Seitenanzahl378
Erscheinungsjahr2020

1 Kommentar zu „Romy Hausmann „Marta schläft“ [Rezension]“

  1. Moin 🙂
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, wobei ich es genau andersherum sehe – das erste Drittel war für mich ziemlich frustrierend, weil ich erstmal herausfinden musste was eigentlich passiert. Danach habe ich das Buch gefressen. Diese ganze Psychen-Verwirrung hat mich in den Bann gezogen und ich habe sehr mit Nadja mitgelitten. Im Gegensatz zu dir habe ich erst begriffen was eigentlich gespielt wird, als es klar gemacht wurde – wer was warum. Für mich insgesamt ein sehr emotionaler und spannender Thriller, bei dem ich mir etwas weniger Anfangs-Verwirrung gewünscht hätte.
    Bis dann
    Gedankenpilze

    Gefällt 1 Person

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