Rezensionen, Sameena Jehanzeb

Sameena Jehanzeb „Was Preema nicht weiß“ [Rezension]

Der Klappentext

Vorwort

Stell dir folgendes Szenario vor:

Du wachst nackt und ohne Erinnerungen an einem vollkommen weißen und leeren Raum auf. Du kannst dich gerade noch so an deinen Namen erinnern. Warum du hier bist, oder wo du bist, weißt du nicht. Deine Erinnerungen an die Ereignisse zuvor sind wie weg geblasen. Eines ist jedoch sicher, deine Welt ist untergegangen, so scheint es.

Du machst dich auf die Suche nach einem Ausgang. Egal in welche Richtung dich deine Beine führen, es scheint kein Vorankommen zu geben. Oder vielleicht doch?

Es ist noch nicht einmal klar Wo oben oder unten, links oder rechts ist. Du weißt auch nicht wie lange du schon im Nichts umher wanderst.

Dein Verstand scheint sich langsam zu verabschieden, dieser Raum macht dich nach und nach verrückt. Kurz vor dem nervlichen Zusammenbruch triffst du auf Jemanden…

So beginnt die Geschichte …

von Preema Anand. Sie irrt am Anfang der Geschichte durch einen weißen, vollkommen leeren, Raum.

Ihr Name, und die Tatsache, dass ihre Welt nicht mehr existiert, sind das einzige Wissen das ihr noch blieb. Es dauert jedoch nicht lange bis sie auf einen weiteren Menschen trifft, der sie aus dem Nichts in ein Paradies führt.

Der erste Gedanke der einem bei der Beschreibung des Ortes kommt, dass Preema womöglich tot sei. Doch ist es wirklich so? Die Einwohner fühlen sich pudelwohl, keiner kann sich über sein „Leben“ beschweren. Eines haben alle gemeinsam, sie kamen wie Preema aus dem Nichts.

Nach und nach kehren die Erinnerungen zu Preema zurück. Diese beginnen mit ihrer Kindheit, gehen weiter bis zur Jugend und die weiteren Momente bis zum Untergang.

Eine Sache macht Preema jedoch besonders stutzig, die Einwohner sind sich nicht einig was das für eine Welt ist in der sie gelandet sind. Für die einen ist es eine Art Limbus, für den anderen eine Simulation, oder sie wurden von Aliens entführt.

Preema macht sich, mit ihren nach und nach kommenden Erinnerungen, auf die Suche nach der Wahrheit und findet dabei Glück, Tod, Freundschaft, Trauer und Liebe.

Die wichtigste Frage jedoch ist: Findet Preema einen Weg zurück in eine vielleicht doch nicht zerstörte Welt? Wer weiß das schon.

Mein Fazit…

fällt äußerst positiv aus.

Die Autorin hat ein Talent dafür ihren Büchern etwas Besonderes zu verleihen.

Ihre Werke sind nicht nur eine Ansammlung von Blättern in einem etwas härten Einband. Nein. Sie sind noch viel mehr.

So verhält es sich auch mit diesem Buch. Es beginnt wortwörtlich mit nichts.

Nach und nach entfaltet das Buch seine Schönheit und die Erinnerungen von Preema nehmen Form an.

Von Freundschaft, Trauer, Wut, Tod, Glück und Liebe ist alles dabei, und bettet sich unglaublich gut in die Geschichte ein.

Der Wechsel zwischen Gegenwart (also das Nichts) und Vergangenheit ist flüssig und passt perfekt.

Die Geschichte fließt dahin wie Wasser in einem Bach. Wie in einem solchen Naturschauspiel üblich trifft man unterwegs auf Steine oder andere Hindernisse, die jedoch vom fließenden Wasser stehts überwunden werden.

Bis es sich dann schlussendlich mit anderen Wassermassen vereinigt.

Am Ende der Reise ist Preema froh sich wieder erinnern zu können. Mit diesem Wissen kann sie nun gehen.


VerlagSameena Jehanzeb
AutorSameena Jehanzeb (Instagram, Webseite)
GenrePhantastik, SciFi
Seitenanzahl360
Erscheinungsjahr2020

Nun seid IHR gefragt:

Habt ihr das Buch schon gelesen? Wie hat es euch gefallen?

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