Andreas Winkelmann „Tief im Wald und unter der Erde“ [Rezension]

Der Klappentext

Eine einsame Bahnschranke im Wald, dunkle Nacht. Seit an diesem Ort vier ihrer Freunde bei einem mysteriösen Unfall ums Leben kamen, wird Melanie von panischer Angst ergriffen, wenn sie hier nachts anhalten muss. Denn jedes Mal scheint es ihr, als krieche eine dunkle, schemenhafte Gestalt vom Waldrand auf ihren Wagen zu. Niemand glaubt ihr – bis die junge Jasmin Dreyer verschwindet und ihr Fahrrad an der Bahnschranke gefunden wird…”. 

Der Anfang…

… zieht den Leser direkt in seinen Bann. Ein Auto, mit jungen Insassen. Fahren bei Nacht durch einen finsteren Wald. Schon bald sind sie gezwungen bei einer Bahnschranke stehen zu bleiben.

Kein Problem, dauert normalerweise nicht lange bis sich diese wieder öffnet. Doch was ist wenn sich eine schwarze Gestalt aus dem finsteren Wald schält, das Auto öffnen will, daran scheitert und dann mit einem Hammer auf das Gefährt einschlägt?

Der Fahrer möchte seine Freunde in Sicherheit bringen, gibt Gas, würgt den Motor ab und der kommende Zug erwischt das Auto. Dieses wird durch die Wucht wie ein Stück Papier zerknüllt, die Insassen tödlich verletzt. Als wäre das nicht genug geht es auch noch in Flammen auf. Jede Hilfe kommt für die Insassen zu spät.

Die Handlung…

… geht weiter mit Melanie und Natalie die sich eine schöne Zeit machen. Auf dem Heimweg erfahren wir von ihr dass das Ereignis vom Anfang ein Jahr her ist, und immer noch das Thema Nummer eins ist, wenn die Rede von den Schranken im Wald ist. Melanie macht ebenfalls Bekanntschaft mit dem dunklen Schatten im Wald. Wird sie auch entführt?

Die Perspektive wechselt schon bald zu Nele Karmiter, der Ermittlerin in diesem Buch. Sie macht einen intelligenten, starken, entschlossenen Eindruck, aber manchmal auch einen zerbrechlichen Eindruck. Klar, sie auch nur ein Mensch. Dadurch wirkt sie auch natürlich und nicht übermächtig.

Im Laufe des Buches wird klar, dass der Schatten von vor einem Jahr und dieser Schatten der nachts an den Schranken auftaucht, immer der selbe Mensch ist. Es dauert eine Weile bis den beteiligten Ermittlern klar wird wie gefährlich dieser Psychopath ist.

Natürlich gibt es ab und zu auch eine Entspannungspause für die Nerven.

Nele hat natürlich wie jeder andere Mensch auch eine Freizeit. Diese wird immer wieder mal angeschnitten. Genauso wird durch den Perspektiven Wechsel etwas Abwechslung geschafft. Wie geht es weiter? Wer ist der Psychopath und was macht er mit den verschleppten Mädchen?

Mein Fazit…

… fällt positiv aus. Ganz klar. Andreas Winkelmann hat es geschafft einen spannenden, äußerst detaillierten und gefährlichen Thriller zu schreiben. Genauso stelle ich mir einen Thriller vor. Man weiß nicht was passiert. Alle Möglichkeiten sind offen. Gerade wenn man meint etwas zu wissen wird alles über den Haufen geworfen.

Schaut euch dieses Buch gerne etwas näher an.

VerlagGoldmann Verlag
AutorAndreas Winkelmann
GenreThriller
Seitenanzahl408
Erscheinungsjahr2018

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s