Rezensionen, Roxann Hill

Roxann Hill „Der Tod der blauen Blume“ [Rezension]

Der Klappentext

“Alicia arbeitet in einer Klinik am Starnberger See. Ihrem tristen Dasein entflieht sie durch ihre Tagträume von der Nordseeinsel ihrer Kindheit sowie durch die Freundschaft mit Miriam – einer betagten und vermögenden Patientin.

Als Miriam verschwindet, glaubt nur Alicia an ein Verbrechen, Sie bittet Hauptkommisar Chris Winkler, der sich von einer Krebserkrankung erholt, um Hilfe.

Ungewollt verlieben sich Alicia und Chris ineinander. Ihre Suche nach Miriam führt sie in eine Welt aus Verrat, Hass und grausamen Morden. Der Tod heftet sich jetzt auch an ihre Fersen. Werden sie ihrem Schicksal entkommen?”


Der Anfang …

… beginnt mit einem Trio, dass scheinbar Spaß daran hat Menschen zu töten. Abhängig vom Charakter kann der Tod auch etwas länger dauern.

Ich fragte mich Wie diese Gestalten in die Handlung passen könnten.

Weiter geht es mit Alicia, der Hauptprotagonistin des Buches. Sie ahnte noch nichts von den tödlichen Charakteren im vorherigen Kapitel, sie genießt ihre freie Zeit, sieht und kümmert sich um ihre Patienten. Es dauert nicht lange da lernt sie Miriam kennen, eine betagte und nette Frau.

Die Handlung…

… kommt erst dann richtig in die Gänge als Miriam verschwindet. Man könnte meinen sie mache nur einen Spaziergang, doch Alicia vermutet dass mehr dahinter steckt. Doch zum Glück gibt es ja noch Chris, ein Patient von Alicia. Ein Hauptkommissar der zufällig im Krankenhaus liegt.

Anfangs verstehen sich die beiden nicht so wirklich. Er ist meist mürrisch und unhöflich. Keine Krankenschwester möchte ihn wegen seiner Art behandeln. Doch Alicia gibt sich einen Ruck und versucht ihm ein Lächeln zu entlocken.

Zurück zum Fall „Miriam ist und bleibt verschwunden“ Alicia ist scheinbar von Anfang an davon überzeugt dass sie einem Verbrechen auf der Spur ist, weil einfach so verschwindet kein Mensch. Wie es der Zufall so will ist genau DAS passiert. Nun ja.

Chris und Alicia, die sich mittlerweile sehr gut verstehen, gehen auf Spurensuche. Hatte Miriam Feinde, Verwandte die ihr Erbe abgreifen wollen, oder wurde sie vom oben genannten Trio umgebracht? Es ist ein Gehei… nein, wenn ich ehrlich bin ist es das nicht. Ich musste nicht lange raten WER der oder die Täter/in ist.

Immer wieder lenkt die Autorin von der aktuellen Handlung ab und widmet sich den Turteltäubchen. Natürlich sind sich Miriam und Chris näher gekommen. Wäre ja sonst langweilig. 😉

Mein Fazit…

… fällt eher gemischt aus. Ich kenne Roxann Hill durch die „Lilith Saga“, wo sie bewiesen hat dass man sich durchaus mehr mit ihren Werken auseinander setzen sollte. Als meine Augen sahen dass sie auch einen Thriller geschrieben hat, musste dieser sogleich bestellt werden.

Es war zwar keine Vollkatastrophe, aber auch kein Meisterwerk. Mir fehlte die Spannung, eine Bedrohung wo man Angst um die beiden, eigentlich sympathischen, Charaktere haben muss. Leider nein, auch die Auflösung war eher mäßig. Oft war die Liebesbeziehung wichtiger als das Verschwinden von Miriam. Auch das Killer Trio war eher eindimensional. Schade. Vielleicht beim nächsten Mal.

VerlagEdition M Verlag
AutorRoxann Hill
GenreThriller
Seitenanzahl322
Erscheinungsjahr2015

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