Rezensionen, Vincent Kliesch

Vincent Kliesch „Der Prophet des Todes“ [Rezension]

Info an alle die das Buch oder die Reihe noch nicht gelesen haben:

Diese und alle anderen Rezensionen sind fast Spoiler frei, sprich ich werde neben dem einen oder anderen Namen, nichts detailliertes zur Handlung verraten. Diese wird von mir nur grob angeschnitten, sodass der Leser einen kleinen Überblick hat worum es geht.


Klappentext:

”Eine geheimnisvolle Vorhersage kündigt zwei rätselhafte Todesfälle in Berlin an. Wer steckt hinter der seltsamen Botschaft? Hauptkommissar Julius Kern beginnt zu ermitteln – und erhält kurz darauf selbst eine Todesprophezeiung. Er wird von dem Fall abgezogen, doch inoffiziell ermittelt er weiter. Denn der Prophet des Todes hat keine Zweifel daran gelassen, dass nur eine Begegnung mit Kerns Erzrivalen Tassilo Michaelis das Rätsel lösen und die Familie des Kommissars retten kann…”


Hallo und herzlich Willkommen zum dritten und letzten Teil der Julius Kern Reihe. In „Der Prophet des Todes“ geht es um einen Mörder der seinen Opfern eine Nachricht zu kommen lässt, die besagt wann und wie sie sterben werden.


In drei Tagen wirst Du Deinen Mann vergiftet und Dich selbst erhängt haben.“

Seite 17

Das Buch beginnt, anders als sonst, mit einem Auszug aus der Vergangenheit wo zwei Jungs sich auf der Flucht befinden. Es wird angedeutet wer die Beiden sind, der Leser wird aber vorerst noch im Dunkeln gelassen. Am Ende dieses Kapitels lässt uns der Autor mit einem Mini Cliffhanger zurück. Die nächsten Kapitel haben nicht mehr viel mit dem Anfang zu tun.

Weiter geht es mit Julius Kern, der den aktuellen Mord des Täters, mit seinen Kollegen untersuchen darf. Sie stellen fest dass die Umstände wie das Ganze passiert ist, nicht unbedingt nachvollziehbar oder gar logisch ist. Alles was sie finden ist eine Prophezeiung wann und wie es passiert.

Im Laufe der Geschichte bekommt auch Julius Kern einen Brief vom Mörder. Die Lage spitzt sich mehr und mehr zu. Es wird versucht vor Eintreffen der Prophezeiung den Täter unschädlich zu machen. Doch zunächst…

… geht es mit unserem Lieblings Gegenspieler von Julius Kern weiter, Tassilo Michaelis. Er hat es mittlerweile geschafft Distanz zu gewinnen. Seinem Beruf ist er ganz treu geblieben, er arbeitet in einem edlen Restaurant und bedient seine Gäste so charmant wie eh und je. Allerdings dauert es nicht lange bis ihm eine seiner Kollegin auf die Schliche kommt, wer er ist und was er getan hat. Muss sie dran glauben? Oder wird sie die Assistentin von Tassilo? Es bleibt spannend.


>> Mein Herr, ich bedaure, dass Sie sich in meinen bescheidenen Hallen nicht wohlfühlen. Es wäre mir ein Vergnügen, Sie zur Wiedergutmachung heute auf Kosten des Hauses bewirten zu dürfen. << Noch immer machte die perfekt freundliche Fassade des Inhabers nicht den geringsten Eindruck, als sei sie durch wütende Drohungen zum Einsturz zu bringen. Es fiel dem Gast daher nun immer schwerer, seinen rüden Tonfall beizubehalten.“

Seite 85

Wie gewohnt springt die Handlung immer wieder zwischen den verschiedenen Handlungssträngen hin und her. So entsteht eine schöne Abwechslung. Hier wird auch vermehrt auf die Vergangenheit von Julius Kern und Tassilo Michaelis eingegangen. Dies hat zur Folge dass der Fall rund um den Prophet des Todes, etwas länger pausiert. Ist das schlimm? Nein, denn gerade zum Zeitpunkt wo keine neuen Infos mehr zum Täter kamen wurde der Wechsel in eben die angesprochene Richtung vollzogen. Allerdings muss ich sagen dass ich den Täter etwas fad fand, bzw seine Geschichte. Nichts desto trotz hat der Autor versucht auch ihn wieder interessant und spannend zu gestalten.

Der Showdown, sprich das Ende, kommt natürlich am Schluss und der hat es in sich.


Hat mir gut gefallenHat mir nicht gefallen
+ Schöner Übergang zwischen den Handlungen
+ Vorgeschichte von Julius Kern und Tassilo Michaelis wurde gut erzählt bzw umgesetzt
+ Spannende Handlungsstränge, wobei …
+ Natürlicher Schreibstil und lebhafte Umgebung
– … der Täter etwas langweilig war. Gerade seine Geschichte hat mich nicht so richtig überzeugt.

VerlagBlanvalet
AutorVincent Kliesch
GenreThriller
Seitenanzahl383
Erscheinungsjahr2012

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