Rezensionen, Vincent Kliesch

Vincent Kliesch „Die Reinheit des Todes“ [Rezension]

Info an alle die das Buch oder die Reihe noch nicht gelesen haben:

Diese und alle anderen Rezensionen sind fast Spoiler frei, sprich ich werde neben dem einen oder anderen Namen, nichts detailliertes zur Handlung verraten. Diese wird von mir nur grob angeschnitten, sodass der Leser einen kleinen Überblick hat worum es geht.


Ich heiße euch herzlich Willkommen zur Rezension von „Die Reinheit des Todes“. Diesen Teil und die beiden Nachfolger wurden schon vor einer Weile von mir verschlungen. Die Kurzrezension findet ihr wie immer auf meinem Instagram Profil, sollte der Text auf meinem Blog zu lang sein. So ist hoffentlich für jeden eine passende Rezension dabei.

Genug Smalltalk, lasst uns mit meinem Urteil beginnen.


Klappentext:

„Ein geheimnisvoller Serienmörder stellt das LKA Berlin vor scheinbar unlösbare Rätsel. Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Spuren gibt es keine, denn die Wohnung ist klinisch rein geputzt – ein Alptraum für die Ermittler. Die letzten Hoffnungen ruhen auf Julius Kern, der Jahre zuvor einen grausamen Massenmörder fassen konnte. Doch Kern ist daran fast zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das nächste Opfer in Visier.“


>> Du bist so völlig anders, als ich es mir vorgestellt habe <<, sagte Elisabeth Woelke, während sie den Wein einschenkte. >> Wie bin ich denn ? <<, entgegnete er sanft. Allein der Klang seiner Stimme berührte sie. >> Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Fast ein bisschen wie ein … << Sie war sich unsicher, ob sie es aussprechen sollte. Was, wenn es wirklich so war? >> Wie ein Engel? <<, half er ihr. „

Seite 8

Der Klappentext verspricht dem Leser eine spannende Geschichte. Dies trifft auf jeden Fall zu.

Gleich am Anfang lernen wir das erste Opfer kennen, doch recht schnell wird sie vom Täter, dessen Gestalt einem Engel gleicht, getötet. Ein Kapitel später betritt Julius Kern den sehr sorgfältig geputzten Tatort und findet nichts Verwertbares, wie die Frau getötet wurde.

Die Beschreibung der Ereignisse, die Infos die der Leser zu den Charakteren bekommt ist bemerkenswert. Vincent Kliesch schafft es innerhalb von wenigen Zeilen die wichtigsten Dinge zu beschreiben, sodass man sehr gut in die spannende Geschichte eintauchen kann.

Es wäre natürlich langweilig wenn es nur um den Putzteufel geht, daher gibt es immer wieder kleine Abschweifungen in verschiedene Richtungen. Richtig interessant fand ich die Handlung rund um den grausamen Massenmörder, dieser hat natürlich einen gewaltigen Knall, aber sein Charakter, sein Äußeres, sein Beruf, und das generelle Gesamtbild ist wirklich gut geschrieben. Einer meiner Liebsten Mörder bzw Psychopathen (ja, er hat ein paar Züge die darauf hinweisen) in den bisher gelesenen Thrillern. Immer wieder bekommt der Leser einen Einblick wie er seine Opfer zur Strecke bringt.


>> Trinken Sie ruhig. Sie sind schließlich mein Gast. << Steinbrecher sog eine Schluck von dem Wein aus dem Glas. >> Und, ist er korkig? << Steinbrecher schüttelte hastig den Kopf. >> Nun, dann bin ich ja zufrieden. Nicht auszudenken, wenn ich Sie erneut durch meine Inkompetenz genötigt haben sollte, verdorbenen Wein zu trinken. <<

Seite 78

Durch den angenehmen Wechsel, die zurückhaltenden Cliffhanger am Ende der Kapitel, bleibt die Spannung immer schön konstant und man möchte immer weiterlesen.

Der Putzteufel bekommt natürlich auch immer wieder einen Abschnitt spendiert, sodass der Leser mehr über ihn und seine Gründe warum er mordet, erfährt. Auch er hat einen einprägsamen Charakter, heißt aber nicht dass man ihn unbedingt mögen sollte. Am Besten macht man sich selbst ein Bild. Sein Motiv klingt sehr interessant.

In diesem Teil der Julius Kern Reihe wird ein guter Grundstein gelegt um die nachfolgenden Teile besser verstehen bzw lesen zu können. Es gibt eine klare Empfehlung von mir.


Hat mir gut gefallenHat mir nicht gefallen
+ Spannende Haupthandlung
+ Hauptcharaktere wurden gut geschrieben
+ Nebencharaktere wurden ebenfalls passend in die Geschichte integriert
+ Die Motive warum Personen so handeln wie sie handeln machen wirklich Sinn
+ Der Putzteufel ist ein interessanter Täter

VerlagBlanvalet
AutorVincent Kliesch
GenreThriller
Seitenanzahl317
Erscheinungsjahr2010

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