Markus Heitz „Doors ! – Blutfeld (Staffel 1)“ [Rezension]


Info an alle die das Buch oder die Reihe noch nicht gelesen haben:

Diese und alle anderen Rezensionen sind fast Spoiler frei, sprich ich werde neben dem einen oder anderen Namen, nichts detailliertes zur Handlung verraten. Diese wird von mir nur grob angeschnitten, sodass der Leser einen kleinen Überblick hat worum es geht.


Klappentext:

„Im Höhlenlabyrinth unter der Villa der van Dams lauert ein uraltes Geheimnis – hinter mysteriösen Türen, versehen mit rätselhaften Symbolen. Auf der Suche nach der vermissten Anna-Lena van Dam öffnet das Geo-Expertenteam, das die junge Frau suchen soll, eine mit einem >>!<< gekennzeichnete Tür – und gelangt unversehens ins frühe Mittelalter des 9. Jahrhunderts.Doch den Team Mitgliedern wird schnell vor Augen geführt, dass die Welt, die sie aus Geschichtsbüchern kennen, so nie existiert hat.“


Da mir „Dämmerung“ so gut gefallen hat, war für mich klar dass die zwei verbliebenen Teile unbedingt in meine Sammlung müssen.

Wie auch im vergangenen Teil ist Anna – Lena verschwunden, ihr Vater tut alles was in seiner Macht steht um seine Tochter wieder in seine Arme schließen zu können. Daher schickt er ein Geo Experten Team los um diese ausfindig zu machen.

Die Vorgeschichte bleibt die Gleiche wie in „Dämmerung“, da die Buchreihe auf einem sehr interessanten Konzept basiert. Drei Teile, die Vorgeschichte wie es dazu kam dass Anna – Lena verschwand, die Vorstellung der wichtigsten Charaktere und der Weg in die Höhlen unter dem Haus van Dam ist immer dieselbe.

Am Ende dieser Vorgeschichte öffnet sich, je nach aufgeschlagenem Buch, eine Tür für das Team. Alle anderen bleiben bis auf Weiteres verschlossen. So bleibt den Geo Experten nichts anderes übrig als durch diese offene Tür ins Ungewisse zu schreiten.


In der Ferne sah er vier Lichtkegel. Ein langes Mündungsfeuer stand vor dem Lauf eines G36, die vielen Schuss jagten im Stakkato aus dem Magazin. Dann endete das Schießen. >>Spanger? Spanger, was ist? <<, funkte Viktor aufgeregt und machte sich zum Eingreifen bereit. >>Scheiße, ich bin…<<, kam es von Spanger.“

Seite 54 Vorgeschichte (Grauer Teil)

Nun ist der Leser also am Ende der Vorgeschichte angelangt und das Team betritt die Welt dahinter, ohne zu wissen was auf sie wartet. Der Titel gibt einem schon einen kleinen Tipp was die Kollegen erwartet, eine Reise ins 9. Jahrhundert. Eine Welt die so nie in unseren gegenwärtigen Aufzeichnungen existiert hat.

Es kommt schnell Spannung auf, die Geschichte gewinnt an Tempo und führt den Leser in eine Welt die er nicht für möglich hält. Diese hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem wilden Westen den wir kennen. Nur anders, bedrückender, und man möchte meinen es schlägt Fremde in die Flucht. Das Team würde ja auch gerne wieder verschwinden, allerdings befindet sich Anna – Lena ganz in ihrer Nähe. Daher ist eine Flucht fürs Erste ausgeschlossen.

Wo ist sie genau? Ist sie verletzt? Kann das Team einfach so zu ihrem Standort spazieren und sie gemütlich nach Hause eskortieren? Nein, natürlich nicht. Wäre ja auch langweilig und das Buch schnell wieder vorbei.

Außerdem, was hat es mit den seltsamen Türen auf sich, die einem einfach so durch Raum und Zeit schicken können? Wie funktionieren sie? Magie? Zauberei? Physik? Diesem Mysterium wird in diesem Buch, zum Teil, auf den Grund gegangen.


Im Büchlein wurden verschiedene Türen beschrieben, die laut Verfasserin äußerst besonders waren. Es gab detaillierte Zeichnungen, Analysen der Symbole, Anwendungsempfehlungen und die Orte, wo man sie fand.“

Seite 200

Außerhalb der Höhle bleibt die Zeit natürlich nicht stehen. Van Dam sitzt brütend vor dem Computer und wartet auf eine Rückmeldung seines Teams und seiner Tochter. Und nicht nur das…

Dieser Teil hat mir besonders gut gefallen. Die richtige Portion Infos, aber nicht zu viele sodass der Leser nur vermuten konnte was als Nächstes passiert. Die Charaktere bekommen, je nach Teil, mal mehr, mal weniger Aufmerksamkeit daher lernt man sie je nach Teil besser kennen und man den eigentlichen Grund für die Reise ins Ungewisse.

Schwächen gab es keine. Es war ein rundum gutes Buch, vielleicht sogar der beste Teil der ersten Reihe.


Hat mir gut gefallenHat mir nicht gefallen
+ Neue Infos zu den Türen
+ Auch außerhalb der Höhle passiert etwas
+ Tolles und spannendes Setting
+ Die Welt wurde sehr gut und detailliert beschrieben
+ Spannung bis zum Ende

VerlagDroemer Knaur
AutorMarkus Heitz
GenreThriller, Mystery, und Science-Fiction
Seitenanzahl317
Erscheinungsjahr2018

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